Sachsen und PICTURE setzen Maßstäbe im Prozessmanagement: 300 Kunden nutzen die „Prozessplattform Sachsen“

 

Münster/Dresden, 24.07.2025– Der Freistaat Sachsen hat mit der „Prozessplattform Sachsen“ einen bundesweit einzigartigen Meilenstein im Verwaltungsmodernisierungsprozess erreicht: 300 Kunden belegen die Verbreitung des standardisierten Prozessmanagements eindrucksvoll. Das Modell des landesweiten, einheitlichen Prozessmanagements auf Basis der PICTURE-Methode etabliert sich nicht nur in Sachsen, sondern entwickelt sich zunehmend zur Blaupause für ganz Deutschland.

Sächsische Verwaltungen können die Prozessplattform Sachsen, die auf der PICTURE-Prozessplattform basiert, als landesweite Basiskomponente kostenfrei abrufen und nutzen. Sie dient dabei als technisches Rückgrat für das Vorhaben der sächsischen Staatsregierung, Verwaltungsprozesse durchgängig zu dokumentieren, zu analysieren und kontinuierlich zu verbessern. Ziel ist eine wirksame, rechtssichere und digitale Verwaltung – landesweit standardisiert und kommunal anschlussfähig.

Ein Erfolgsmodell mit Strahlkraft

Zahlreiche Behörden in Sachsen sind bereits einzeln oder mit mehreren Standardorten aktiv dabei: von der Landeshauptstadt Dresden bis zur Universität Leipzig, von Landesbehörden wie dem Landesamt für Steuern und Finanzen bis zu allen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten. Gemeinsam mit den Digital-Lotsen beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag profitieren darüber hinaus auch die vielen sächsischen Kommunen von Vernetzung und systematischem Prozessmanagement mit Hilfe eines Musterprozessregisters. Mit dem 300. Kunden zeigt sich, dass das sächsische Modell nicht nur angenommen, sondern aktiv gelebt wird – bei stetig steigender Nachfrage.

„Mit der Prozessplattform Sachsen haben wir ein leistungsfähiges Fundament für die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung gelegt“, so Yves Koscholleck, Basiskomponentenverantwortlicher für die Prozessplattform Sachsen sowie für die Basiskomponente Formularservice bei der Sächsischen Staatskanzlei.  „Der kontinuierliche Ausbau unterstreicht den Willen Sachsens, Modernisierung nicht nur zu fordern, sondern zu gestalten – gemeinsam, offen und standardbasiert.“

Gemeinsamer Standard

Ein zentraler Erfolgsfaktor des sächsischen Modells ist die konsequente Nutzung einer einheitlichen Methodik: Die PICTURE-Methode hat sich im Freistaat Sachsen und darüber hinaus als praxisbewährter Standard im öffentlichen Sektor etabliert. Basis dafür ist die PICTURE-Prozessplattform, auf die bundesweit bereits über 1.100 öffentliche Verwaltungen vertrauen. Damit ist die PICTURE-Prozessplattform die führende Software-Lösung für Prozessmanagement im öffentlichen Sektor. Sie bildet nicht nur das methodische, sondern auch das technische Fundament für modernes Prozessmanagement im öffentlichen Sektor.

Innerhalb der Plattform steht den Nutzenden eine geteilte, qualitätsgesicherte Prozessbibliothek mit mehr als 1.000 Prozessen und Steckbriefen zur Verfügung. Sie ermöglicht es, Prozesse verwaltungsübergreifend effizient zu modellieren, erfolgreiche Blaupausen mit anderen Behörden zu teilen und fördert zugleich ein gemeinsames Verständnis über organisatorische Grenzen hinweg. Dies stärkt die interkommunale Zusammenarbeit – weg von Insellösungen und hin zu einem einheitlichen Vorgehen – und das doppelt so schnell, wie sonst üblich.

Einladung zur Zusammenarbeit

Der Freistaat Sachsen signalisiert offen die Bereitschaft, mit weiteren Ländern zu kooperieren und Erfahrungen zu teilen. Damit wird Sachsen zum Leuchtturm und Impulsgeber für die föderale Verwaltungsdigitalisierung, getreu dem Leitgedanken des Prozessmanagements: „Automatisierter Unsinn bleibt Unsinn!“

„Prozessmanagement ist keine Einmalaktion – es ist eine Daueraufgabe“ erläutert Dr. Lars Algermissen, Geschäftsführer der PICTURE GmbH.  „Sachsen zeigt, wie konsequente Standardisierung, nachhaltige Methodik und praktisches Werkzeug zusammenwirken. Der 300. Kunde ist ein Meilenstein und ein starkes Signal an die deutsche Verwaltungswelt.“

 

Über die Prozessplattform Sachsen

Die Prozessplattform Sachsen basiert auf der PICTURE-Prozessplattform – dem führenden Werkzeug für modernes Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Sie unterstützt Verwaltungen dabei, ihre Prozesse systematisch zu erfassen, zu analysieren und nachhaltig zu verbessern.

Mit der Plattform können Fachbereiche und Organisationseinheiten Prozesse modellieren – mit gängigen Standardnotationen wie PICTURE-BPMN, BPMN 2.0 oder FIM. Die einfache Bedienbarkeit und die methodische Klarheit sorgen für eine hohe Akzeptanz auch bei Nutzenden ohne tiefe Modellierungserfahrung.

Die Prozessplattform Sachsen sowie die digitale Stellenbewertungs-Lösung Kasaia® steht den sächsischen Verwaltungen als landesweite Basiskomponente kostenlos zur Verfügung.

 

Über die PICTURE GmbH

Die PICTURE GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes und unabhängiges Unternehmen mit Sitz in Münster (Westfalen), das sich mit einem Team aus über 60 Branchen- und Methodenexpert*innen und einem umfangreichen Lösungsportfolio auf Organisationsgestaltung und Prozessmanagement im öffentlichen Sektor spezialisiert hat.

Seit Gründung im Jahr 2008 haben wir deutschlandweit über 350 Kundenprojekte erfolgreich umgesetzt. Wir bieten mit der Kombination aus erfahrenen Mitarbeitenden, selbst entwickelten und betriebenen Softwarewerkzeugen, einem Schulungsprogramm sowie einem umfangreichen Werkzeugkoffer aus Methoden, Inhalten und Hilfsmitteln alle Bestandteile zur Problemlösung aus einer Hand, was in dieser Form einmalig für den öffentlichen Sektor in Deutschland ist.

Im Ergebnis unterstützen und befähigen wir Organisationen, Führungskräfte und Mitarbeitende im öffentlichen Sektor dabei, ihre Aufgaben motivierter, zielgerichteter, kostengünstiger, in höherer Qualität, schneller und/oder rechtssicherer erledigen zu können.

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